Mängel, Minderung, Erstattung -
Geld zurück bei Problemen mit dem Ferienhaus!

+++ CORONA: Risikogebiet Deutschland – Urlauber aus deutschen COVID 19-Hotspots dürfen aktuell nicht mehr in gewerblichen Unterkünften  in deutschen Bundesländern übernachten. Ausnahme: Der Reisende kann einen negativen Coronatest vorweisen, der nicht älter als 48h ist. Unter “Buchung Ferienhaus in der Corona-Krise” finden Sie die aktuellen regionalen Corona-Risikogebiete in Deutschland. Familienbesuche und Pendlerverkehre sind weiterhin erlaubt, ebenso private Übernachtungen bei Freunden oder Verwandten. 

 Hier finden Sie alle News und Aktuelles über die Corona-Pandemie. Und weitere Infos über Ihren Urlaub in Deutschland erhalten Sie hier  +++

Die Ferienhäuser-Anmietung fällt seit 2018 nicht mehr unter das Reisevertragsrecht  Der Gesetzgeber hat diese ausdrücklich ausgenommen. Wenn ein Gast ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung anmietet, liegt ein gemischter Beherbergungsvertrag vor, der vom allem einen mietrechtlichen Charakter aufweist. Für Gäste besteht hierdurch das Problem, dass sie viel schlechter abgesichert sind.

Aber das Mietrecht sieht bei Mängeln per Gesetz vor, dass sich die Miete (Reisepreis) automatisch mindert.

Nutzen Sie die Expertise unserer ReiseRecht-Experten! Sie können uns gerne jederzeit kontaktieren.

Buchung Ferienhaus in der Corona-Krise: Wo kann ich in Deutschland noch Urlaub machen?

Deutschland hat aktuell (Status: 12.10.2020) mit steigenden Corona-Neuinfektionen zu kämpfen. Leider schnellen die Zahlen der COVID 19-Erkrankten in Deutschland genau zum Start vieler Herbstferien in die Höhe. In vielen Bundesländern gilt daher ein Beherbungsverbot für Urlauber aus deutschen Risiko-Hotspots.

Folgende Gebiete wurden daher innerhalb von Deutschland zu Risikogebieten erklärt:

  • Essen, Hagen, Hamm, Herne, Köln, Remscheid, Landkreis Recklinghausen, Solingen, Landkreis Unna, Wuppertal (Nordrhein-Westfalen)
  • Berlin (Berlin)
  • Landkreis Vechta
  • Bremen (Bremen)
  • Stuttgart, Landkreis Esslingen (Baden-Württemberg)
  • Wuppertal
  • Offenbach am Main, Frankfurt am Main, Groß Gerlach (Hessen)
  • Landkreise Emsland und Wesermarsch,
  • Landkreis Cloppenburg, Landkreis Grafschaft Bentheim (Niedersachsen)
  • Delmenhorst
  • Landkreis Fürstenfeldbruck, Memmingen, Rosenheim, Landkreis Regen (Bayern)
  • Kaiserslautern, Rheinland Pfalz

Für Einwohner aus den Risikogebieten gibt es derzeit in zahlreichen Bundesländern Beherbergungsverbote. Der Reisende darf also in diesen Bundesländern nicht übernachten. Der Gastwirt darf die Reisenden aber auch nicht aufnehmen. Die Durchsetzung des Vertrages ist somit beiden Seiten unmöglich. Das immerhin Gute: Urlauber müssen bereits gezahlte Übernachtungspreise erstattet bekommen.

Hier ein Überblick über aktuelle Beherbergungsverbote:

  • Quarantänepflicht nach Ankunft: Mecklenburg-Vorpommern
  • Einreise mit Negativtest: Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Saarland, Brandenburg, Hamburg
  • keine Einschränkungen: Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Berli-

Ferienhäuser: Minderung bei Mängeln

Auch das Mietrecht sieht bei Mängeln per Gesetz vor, dass sich die Miete (Reisepreis) automatisch mindert. Typische Mängel sind die Verschmutzung des Ferienhauses oder eine fehlende Ausstattung. Auch die Lärmbelästigung durch angrenzende Ferienhäuser kann einen Minderung rechtfertigen.

Gäste sind verpflichtet, Mängel sofort beim Vermieter der Ferienhäuser anzuzeigen. Andernfalls entfällt der Anspruch auf Minderung. Sind die Mängel erheblich und werden nicht beseitigt, kann jederzeit vom Vertrag zurückgetreten werden.

Kein Insolvenzschutz bei Ferienhaus-Anmietung

Das Reisevertragsrecht sieht für sämtliche Reisen einen Insolvenzschutz vor. Gäste müssen in der Regel mit der Zahlung des Reisepreises in Vorkasse gehen müssen. Durch die Insolvenzsicherung sollen diese Gelder abgesichert werden. Bei der Anmietung von Ferienhäusern entfällt dieser Schutz. Im Falle einer Insolvenz dürfte die Anzahlung daher zum größten Teil verloren sein.

Bei einer teuren Anmietung empfiehlt es sich daher, eine separate Insolvenzabsicherung abzuschließen. Unsere ReiseRecht-Experten stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

Kein Schadensersatz für vertane Urlaubsfreuden

Ist eine Pauschalreise mit erheblichen Mängel behaftet oder muss sie vorzeitig abgebrochen werden, steht dem Reisenden ein Schadensersatz für vertane Urlaubsfreuden zu. Es handelt sich hierbei um eine Art Schmerzensgeld. Bei der Anmietung von Ferienhäusern entfällt dieser Anspruch allerdings ersatzlos.

Ferienhäuser: Mängel vorhanden? Preisminderung sichern!
Ferienhäuser: Sie haben ein Problem mit Ihrer Unterkunft? Kontaktieren Sie einfach das Experten-Team von ReiseRecht!