Sie haben eine Flug-Überbuchung zu beklagen? Dann könnte Ihnen eine Entschädigung bis zu 600 Euro pro Person zustehen. Somit haben Sie dieselben Entschädigungsansprüche wie bei Flugverspätung oder Flugausfall.

Grundproblem bei Überbuchung eines Fluges: Fluggesellschaften verkaufen in der Regel mehr Tickets als Plätze im Flugzeug vorhanden sind. Die Fluggesellschaften möchten somit leere Sitze vermeiden, die meist durch nicht anwesende Geschäftsreisende („No-Shows“) entstehen. Zum Problem wird es dann, wenn alle Passagiere ihren Flug tatsächlich antreten. Folge: Das Flugzeug ist überbucht. Und etliche Passagiere können den gebuchten Flug nicht antreten. 

Ist der Flug überbucht steht diesen Fluggästen eine Entschädigung zwischen 250 € und 600 € zu.

Flug überbucht: Wie hoch ist meine Entschädigung?

In der Regel steht Ihnen ein ähnlicher Schadensersatz wie bei Flugannullierung oder Flugverspätung zu. Das regeln die Passagierrechte in der EU-Fluggastrechteverordnung.

Kurzstrecke

bis 1.500km
500 2 Reisende á 250€
  • unser Preis 83,54€
  • andere Anbieter 179€
ohne Riiko

Mittelstrecke

bis 3.500km
800 2 Reisende á 400€
  • unser Preis 147,56€
  • andere Anbieter 286€
ohne Risiko

Langstrecke

ab 3.500km
1200 2 Reisende á 600€
  • unser Preis 201,71€
  • andere Anbieter 428€
ohne Risiko
Flug überbucht? Entschädigung sichern mit unseren ReiseRecht-Experten

Flug überbucht - Ihre Rechte als Flugpassagier

Bei einer Flugüberbuchung sucht die Fluggesellschaft zunächst Freiwillige, die auf ihren Sitzplatz verzichten und bieten ihnen einen anderen Flug an. Als weitere Gegenleistung bieten Fluggesellschaften oft Bargeld, Gutscheine oder Bonusmeilen an. Diese Gegenleistungen sind frei verhandelbar. Lassen Sie sich daher nicht günstig von der Fluggesellschaft abspeisen, sondern bestehen Sie auf Ihre Entschädigung, die Ihnen nach der EG Verordnung 261/2004 zusteht.

Sollten sich nicht genug Freiwillige finden, kann die Fluggesellschaft selbst entscheiden, wer nicht mitfliegen darf. Die ReiseRecht-Experten stehen Ihnen auch  jederzeit unterstützend zur Seite, wenn der Flug überbucht ist.

 

Welche Ansprüche habe ich bei einer Überbuchung?

Sollte Ihnen die Mitnahme wegen einer Überbuchung gegen Ihren Willen verweigert werden, stehen Ihnen dieselben Entschädigungsansprüche zu wie bei einer Flugverspätung oder einer Flugannullierung.

Die Höhe der Entschädigung hängt allein von der Flugstrecke ab. Die Höhe des Ticketpreises ist vollkommen irrelevant.

Bei Kurzstrecken bis 1.500 km beträgt die Entschädigung 250 € pro Person. Bei einer Mittelstrecke bis zu 3.500 km beläuft sie sich auf 400 € pro Person. Ist der Flug länger als 3.500 km und startet oder landet der Flug außerhalb der EU, besteht ein Anspruch auf 600 € pro Person.

Flug überbucht - Versorgungsleistungen der Fluggesellschaft

Neben der pauschalen Entschädigung muss die Fluggesellschaft bei Flugausfall oder Flugverspätung die Reisenden mit ausreichend Speisen und Getränken versorgen. Dies gilt unabhängig vom Grund für die Verspätung oder Annullierung und bereits ab einer Verspätung von zwei Stunden.

Findet der Flug erst am nächsten Tag statt, muss die Fluggesellschaft dem Reisenden ein kostenloses Hotel zur Verfügung stellen.

Wichtig: Fordern Sie diese Zusatzleistung am Infoschalter ein! Verweigert die Fluggesellschaft die Leistung, können Sie die entstandenen Kosten zurückfordern.

Warum ReiseRecht.com?

Für Flugpassagiere ist es zumeist schwer nachzuvollziehen, ob ein Anspruch auf Entschädigung besteht oder nicht. Gerade wenn der Flug überbucht ist oder Sie einen Anschlussflug verpasst haben. Fluggesellschaften weisen Ansprüche oft mit Verweis auf außergewöhnliche Umstände zurück oder reagieren gar nicht auf die Schreiben.

Wir prüfen für Sie kostenlos, ob ein Anspruch besteht oder nicht.

Unsere Gebühren werden zudem nur bei Erfolg fällig.

Sollte ein Gerichtsverfahren notwendig werden, übernehmen wir sämtliche Kosten, auch die der Gegenseite.

Unsere Gebühren liegen dabei weit unter denen von vergleichbaren Angeboten.

Wir von der ReiseRecht RR GmbH rechnen fair nach Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) ab.

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, können wir unsere Kosten hierüber abrechnen.